Bezirksliga West

„Hökis“ Erfolgsrezept: „Stabilität und jahrelange, konstante Zusammenarbeit!“

29. Januar 2021, 13:01 Uhr

Symbolbild: Bode

Den Abstieg aus der Kreisliga konnte Jürgen Kohnagel mit dem SV Hörnerkirchen in der Saison 2014/15 zwar nicht mehr abwenden. Für den Verein war das im Nachhinein jedoch der Startschuss in eine wieder positivere Zukunft. Nach dem direkten Wiederaufstieg und zwei guten Jahren in der Kreisliga hielt man sich an das Motto: „Aller guten Dinge sind drei.“ Denn im dritten Jahr gelang dem SVH der Sprung in die Bezirksliga, wo man nach dem Abbruch der Vorsaison nun erfolgreich in die aktuell unterbrochene Spielzeit gestartet ist. Mit sieben Punkten aus vier Spielen rangieren die „Hökis“ auf dem sechsten Tabellenplatz.

Nun kann der Verein kurz und knapp verkünden: „Wir bleiben zusammen!“ Und weiter: „Alle Spieler und Trainer der Ersten Herren sagen für die neue Saison zu!“ Ein echtes Ausrufezeichen des West-Bezirksligisten, dessen Trainer Jürgen Kohnagel „mit Beginn des neuen Jahres in die Kaderplanungen für die neue Saison“ einstieg. „Nachdem feststand, dass er persönlich weiter Chefcoach unserer Liga bleiben wird, starteten die Telefonate mit den Spielern“, verkündet der Club auf seiner „facebook“-Präsenz. „Auch wenn die aktuelle Saison noch nicht offiziell beendet ist, gehen wir davon aus, dass wir in der nächsten Spielzeit wieder in der Bezirksliga West antreten dürfen.“

Alles andere wäre wohl eine faustdicke Überraschung. Letzteres trifft aber nicht auf den Erfolg der letzten Jahre zu. Darauf gebe es nur „eine klare Antwort“, so die Verantwortlichen – und zwar: „Stabilität und jahrelange, konstante Zusammenarbeit! Wir spielen seit Jahren mit fast der gleichen Mannschaft – hier spielen Freunde miteinander Fußball“, lautet das Erfolgsgeheimnis. Dennoch würde sich Coach Kohnagel „natürlich freuen, wenn er den Kader in der neuen Saison noch um drei bis vier Spieler qualitativ verbessern kann, um dem langfristigen Ziel (fester Bestandteil der Bezirksliga) gerecht werden zu können“. Erstmal sei man aber froh, „dass alle Mann an Bord bleiben“.

Kommentieren