15.04.2015

FUSSIFREUNDE#65

Die neue Ausgabe ist draußen!

Im Hamburger Amateurfußball steht der Endspurt an. Im April und Mai, wenn es wärmer wird und die Entscheidungen anstehen, steigen bekanntlich die schönsten Spiele. Unabhängig davon feilen bereits etwaige Klubs an ihrer sportlichen Zukunft. Bestes Beispiel ist der SC Condor, der in den vergangenen Wochen in aller Munde war. Der Stab an Trainern und Funktionären wird ab Sommer gehörig erweitert und aufpoliert. Prominentes Namen sind Hardy Brüning (bislang Bramfelder SV) und Heiko Klemme (bislang VfL Pinneberg II).

Als Anwärter für „Hamburgs dritte Kraft“ zählen die Farmsener noch nicht – aber wer weiß, wie sich die Lage in den nächsten Monaten noch entwickelt ... Doch bleiben wir noch kurz bei der Frage, was eigentlich nach dem HSV und dem FC St. Pauli kommt. Wir haben die ambitionierten Mannschaften von Eintracht Norderstedt, SC Victoria, Altona 93 und TuS Dassendorf unter die Lupe genommen und den großen Faktencheck gemacht. Mehr dazu auf der Doppelseite 16/17.

Für ein Adieu mit Ausrufezeichen sorgte David Jarolim. Der ehemalige Kapitän des Hamburger SV hat seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt und Ende März vor über 30.000 Zuschauern ein Abschiedsmatch bekommen, das seinesgleichen sucht. Mit dabei als aktive Spieler waren auch zwei Amateure. Norman Leßmann (ASV Bergedorf 85) und Marcel Meyer (SV Tonndorf-Lohe) sicherten sich im Rahmen unserer großen Verlosungsaktion zwei exklusive Wildcards für die Begegnung. Offensichtlich wusste das Duo den Gewinn zu schätzen. Beide Kicker trugen sich nämlich überraschend in die Torschützenliste ein – ein einmaliges Ereignis! Leßmann: „Ich muss sagen, ich war überrascht, wie nett und locker man aufgenommen wurde. Man wurde von allen begrüßt und konnte sich auch mit jedem unterhalten. Besonders gut verstanden habe ich mich mit Jarolim, Atouba, Petric oder auch Ujfalusi.“

Ein Dauerthema im Fußball ist die emotionale Schiri-Diskussion. Dass Unparteiische im Amateurlager bisweilen barsch angegangen werden, ist bekannt. Doch wie gesellen sich die Dinge eigentlich aus Sicht des Schiedsrichters? Im Rahmen einer Reportage sind wir dieser Frage auf den Grund gegangen. „Der Schiedsrichter ist der Spielverderber. Das liegt in der Natur der Dinge. Es gilt zu begreifen, dass der Groll nicht mir persönlich, sondern meiner Rolle auf dem Platz gilt. Als Spieler vergleicht man sich mit den besten, auch weil die Maßstäbe für den Vergleich schnell zur Hand sind. Doch nur die wenigsten können sich vorstellen, wie es ist zu pfeifen.“ Erfahrt mehr auf den Seiten 15 und 16.

Unter der Überschrift „Ein Wirtschaftswunder-Schurkenstück in mehreren Akten“ erzählt Uwe Wetzner im „Rückpass“ eine wundersame Geschichte. Ewald Albert Götz, Großunternehmer aus der Bettenbranche feierte mit seiner Betriebssportmannschaft Anfang der 1950er Jahre eindrucksvolle Erfolge und zog am Hamburger Rothenbaum gar über 5000 Zuschauer an. Zu Götz’ Betriebssportlern gehörten die späteren „Weltmeister“ Jupp Posipal und Fitz Laband vom HSV, Dieter Seeler, der gerade zu Altona 93 gewechselt war sowie St. Paulis Harry Wunstorf, „Coppi“ Beck, „Tute“ Lehmann und Hans Wehrmann – eine Auswahl, die seinerzeit alles in Grund und Boden spielte.

Werft einen Blick ins neue Heft!

WIR WÜNSCHEN EUCH ENTSPANNTES LESEVERGNÜGEN!

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