Bezirksliga Süd

FC Bingöl setzt Zeichen gegen Gewalt an Schiedsrichtern

Aktion vor dem Derby gegen den SV Wilhelmsburg

19. November 2019, 16:45 Uhr

Die Spieler des FC Bingöl 12 mit ihrem Anti-Gewalt-Plakat vorm Spiel am vergangenen Sonntag. Foto: Verein

In den zurückliegenden Tagen und Wochen haben sie wieder Überhand genommen – die Meldungen über Angriffe und Gewalt gegenüber Schiedsrichtern. So hatte vor rund drei Wochen beispielsweise ein Fall aus Hessen, in dem ein Referee von einem Spieler bewusstlos geschlagen wurde, für Aufsehen gesorgt. Auch in Köln und Berlin gab es Vorfälle. Dort hatten die Schiedsrichter als Konsequenz daraus zuletzt sogat gestreikt. In Hamburg setzte am vergangenen Wochenende nun der FC Bingöl 12 ein Zeichen gegen eben diese Gewalt gegenüber den Spielleitern – und zwar im Rahmen des Bezirksliga Süd-Spiels gegen den SV Wilhelmsburg.

Gruppenbild mit den Bingöl-Kickern und Gegner SV Wilhelmsburg. Foto: Verein

Schon in der vergangenen Woche hatte der Spitzenreiter der Süd-Staffel alles vorbereitet und angekündigt – und so liefen die Bingöl-Spieler nun vor dem Wilhelmsburger Derby mit einem großen Banner auf, um ihre Meinung zu den Vorfällen sowie Gewalt auf Fußballplätzen allgemein mitzuteilen. 


„Wir stellen Gewalt ins Abseits – FC Bingöl 12 steht für ein friedliches Miteinander“ lautete die Aufrschrift des Plakates, mit dem die Bingöl-Spieler sich auf den Platz bewegten und mit dem sie anschließend gemeinsam mit den Akteuren des SV Wilhelmsburg im Mittelkreis zum Foto posierten. „Wir wollen uns sozial engagieren und positionieren uns gegen Gewalt gegenüber den Schiedsrichtern auf dem Fußballfeld“; erkkärten die Bingöl-Vereinsvertreter.

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