Oberliga

Ein „Duracell-Hase“ für „Fischi“: Awuah zu Rugenbergen – „Co“ Obermeier wieder weg

28. Juli 2020, 16:27 Uhr

Caleb Awuah wechselt vom SC Sperber zum SV RUgenbergen und war im Trainingslager in St. Peter-Ording bereits mit von der Partie. Foto: KBS-Picture.de

Das vergangene Wochenende verbrachten die Kicker des SV Rugenbegen fernab von Hamburg, der Diskussion, wann denn nun in der Hansestadt wieder richtig Fußball gespielt werden kann und an welchem Termin das LOTTO-Pokal-Halbfinale bei der SV Halstenbek-Rellingen denn nun genau stattfinden wird. Der neue Trainer Michael Fischer hatte sich mit seinem Kader, aus dem urlaubs- und krankheitsbedingt nur vier Spieler fehlten, in Richtung St. Peter-Ording verabschiedet. Ins Trainingslager. So wie schon unter Fischers Vorgängern traditionell. Apropos Kader: der ist um einen weiteren Kicker angewachsen, dafür steht „Fischi“ aber ohne Co-Trainer da.

Eigentlich hatte der Coach für den Posten an seiner Seite Josef Obermeier vorgesehen. Der Ex-Spieler des SC Sperber sollte die Nachfolge von Daniel Domingo antreten, der in der Abbruch-Saison 2019/2020 unter Andelko Ivanko als Assistent bei den Bönningstedtern gearbeitet hatte und in der neuen Spielzeit beim SV Lurup im Trainerteam tätig sein wird. Doch Obermeier, im Hauptberuf als Lehrer tätig, wird der Hansestadt den Rücken kehren. Er hat ein berufliches Angebot aus Bayern, wo er ursprünglich herkommt, bekommen und dieses angenommen. „Wir müssen uns einen neuen Co-Trainer suchen“, bestätigte „Fischi“ gegenüber dem „Hamburger Abendblatt.“

Rugenbergen-Trainer Michael Fischer. Foto: KBS-Picture.de

Selbiges vermeldet auch, dass der SVR auf dem Transfermarkt noch einmal tätig geworden ist – und zwar kurioser Weise genau bei jenem SC Sperber, wo Obermeier tätig war. Vom Nord-Bezirksligisten wechselt Caleb Awuah zur Fischer-Equipe, dessen Verpflichtung Ex-SVR-Co-Trainer Knut Aßmann – zuletzt bei Sperber neben seiner Rolle als Ligamanager auch auch interimsweise als Trainer tätig – seinem Ex-Club empfohlen hatte. „Er läuft und läuft – wie ein Duracell-Hase“, sagte Fischer dem „Abendblatt“ zur Verpflichtung des 26 Jahre alten Stürmers, der bereits im Trainingslager mit von der Partie war. Selbiges übrigens stimmte Fischer insgesamt zufrieden: „Da gab es keinen, der aus der Reihe getanzt hat. Alle waren pünktlich, motiviert und haben sich an die Spielregeln gehalten“, fasste er seine Eindrücke der Tage in „SPO“ zusammen.

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