15.04.2018

Deutsche Meisterschaft: HSV-Panthers verpassen Finale

Futsaler unterliegen VfL 05 Hohenstein-Ernstthal mit 2:5

Zu Fall gebracht: Die HSV-Panthers um Onur Ulusoy sind im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft ausgeschieden. Foto: KBS-Picture.de

Die HSV-Panthers haben im Kampf um die Deutsche Futsalmeisterschaft das Finale verpasst. In einem umkämpften Spiel unterlagen die Futsaler des HSV, die sich am vergangenen Wochenende durch einen Erfolg gegen den FC Warriors Saar für die Runde der letzten vier Teams qualifiziert hatten, dem letztjährigen deutschen Vizemeister VfL 05 Hohenstein-Ernstthal mit 2:5.

Die Gäste aus Sachsen waren in der Wandsbeker Sporthalle vor 475 Zuschauern zu Beginn die spielbestimmende Mannschaft, standen vor allem defensiv sehr gut und brachten die HSV-Panthers immer wieder in Bedrängnis. So mussten die Hausherren in der 6. Minute zunächst das 0:1 hinnehmen und in der 16. Minute das 0:2. Die Halbzeitpause nutzten die Panthers dann jedoch gut, stellten sich besser auf das Spiel von Hohenstein-Ernstthal ein und agierten anschließend mit viel Druck auf dem Feld. Schließlich belohnten sie sich mit dem Anschlusstreffer durch Nico Zankl (23.) und zehn Minuten später mit dem Ausgleich durch Ian-Prescott Claus


Doch die Gäste fingen sich wieder, konnten noch einmal gegensetzen und gingen mit einem Doppelpack fünf Minuten vor Ende der Partie mit 4:2 in Führung. Die HSV-Panthers kämpften weiter, nahmen zum Ende immer wieder den Torwart für einen Feldspieler heraus, doch letztlich musste sich das HSV-Team mit 5:2 geschlagen geben. Der VfL 05 Hohenstein-Ernstthal sicherte sich mit dem Sieg erneut den Finaleinzug und trifft in zwei Wochen auf die Futsal Panthers Köln.

„Wir sind nicht richtig in das Spiel gekommen, da Hohenstein-Ernstthal in der Defensive sehr gut stand. In der zweiten Halbzeit ist es uns besser gelungen, deren Defensive mehr zu beschäftigen und wir haben sehr gut Druck gemacht. Nach dem Ausgleich waren wir eigentlich weiter am Drücker, aber nach den zwei Gegentoren war es dann schwer, auch wenn wir bis zum Schluss gekämpft haben. Die Enttäuschung ist natürlich da, wir wollten das Finale nach Hamburg holen“, so Kapitän und Spielertrainer Onur Ulusoy nach dem Spiel.

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