07.06.2019

Der Nächste, bitte: Cordi holt Agdan

21-Jähriger kommt aus Niendorf an den Bekkamp

Cordi-Coach Frank Pieper-von Valtier (re.) freut sich über Neuzugang Necati Agdan. Foto: Verein

Das Transferkarussell dreht sich – so lautet ein in den diversen Wechselperioden immer wieder gern genutzter Satz. Besonders viel Tempo hat besagtes Transferkarussell in diesem Sommer bei Concordia aufgenommen. Von insgesamt zwölf Spielern, so berichtet uns der Sportlich Leiter Matthias Stuhlmacher, trennt sich der Club nach der alten und vor der neuen Saison – und in bereits zwei Schwüngen hat sich der Hamburger Traditionsclub mit jeder Menge neuen Gesichtern verstärkt (wir berichteten). Nun kann „Stuhle“ den nächsten Neuen vermelden.

Vom Ligakonkurrenten Niendorfer TSV wechselt Necati Agdan an den Bekkamp. „Er hat bei uns für ein Jahr zugesagt. Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Cordis Sportlicher Leiter und ergänzt: „Mit ihm bekommen wir einen Spieler, der für uns eine sehr gute Lösung auf der rechten Außenbahn darstellt. Er ist schnell, darüber hinaus technisch und taktisch sehr gut ausgebildet und verfügt über einen gewissen Offensivdrang, was gut zu unserer neuen Spielidee passt.“  

Weitere Zugänge sollen noch folgen

Nicht zu Cordi wechseln wird derweil Blerim Qestai aus dem Nachwuchs des Eimsbütteler TV, den Stuhlmacher eigentlich schon fest eingeplant hatte. Den Youngster zieht's aus der ETV-A-Jugend statt an den Bekkamp an den Sachsenweg zum Niendorfer TSV. Dafür aber darf Stuhlmacher eine andere Personale erfolgreich abhaken: Sandro Ahrens, der in der vergangenen Saison noch zum Trainerteam von Elard Ostermann bei der TuS Dassendorf gehörte, wird neuer Torwart-Trainer bei Cordi und ergänzt damit das Cordi-Trainerteam um „Chef“ Frank Pieper-von Valtier und dessen Assistenten Jens Schadewaldt. Gänzlich abgeschlossen sind die Personalplanungen beim Oberligisten mit der Verpflichtung von Agdan übrigens noch nicht, verrät uns Stuhlmacher.

Den einen oder anderen Kandidaten, mit dem man derzeit spreche, gebe es noch, so der Sportliche Leiter. „Wir haben ja angekündigt, dass es einen großen Umbruch gibt. So gesehen haben wir nach der vergangenen Saison die Festplatte einmal komplett gelöscht, Reset gedrückt und viele, viele Gespräche geführt. Mit den bisherigen Zusagen aus unserem Kader und den bislang feststehenden Neuen sind wir auf dem richtigen Weg. Wenn wir uns angucken, wie unser Kader für die neue Saison aussehen wird, dann verleiht das sowohl unserem Trainerteam als auch unserem Präsidenten Matthias Seidel, unserem Liga-Manager Markus Kranz und mir ein richtig gutes Gefühl“, so Stuhlmacher abschließend.

Jan Knötzsch

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