01.02.2019

Der „Co“ macht's: Gürsan folgt auf Walek – ab sofort!

Süderelbe und der bisherige Coach trennen sich einvernehmlich

Timucin Gürsan ist ab sofort neuer Trainer des FC Süderelbe. Foto: KBs-Picture.de

Der FC Süderelbe und Markus Walek, der bei uns am 19. Januar exklusiv erklärt hatte, dass er den Verein am Ende der laufenden Saison verlassen wird, gehen ab sofort getrennte Wege. Dies erklärte Matthias Nehls heute Mittag exklusiv im Gespräch mit der FussiFreunde-Redaktion. Waleks Nachfolger wird der bisherige Co-Trainer Timucin Gürsan, der ursprünglich erst im Sommer auf seinen „Chef“ folgen sollte. Gürsan war seit August 2017 Assistenztrainer beim FCS und kam damals vom Kreisligisten GW Harburg. Unterstützt wird der neue Cheftrainer bei seinen Aufgaben von Abwehrspieler Martin Sobczyk. Zudem vermeldet Nehls einen Neuzugang, der den Club vom Kiesbarg ab sofort verstärken wird.

„Er hat uns darum gebeten, dass wir seinen Vertrag auflösen. Wir haben uns das zwei Tage lang überlegt und kommen dieser Bitte nun nach“, erläutert uns Nehls die vorzeitige Trennung von Markus Walek und ergänzt: „Wir haben den Vertrag einvernehmlich und freundschaftlich aufgelöst. Ich habe schon die Entscheidung von Markus, im Sommer zu gehen, bedauert und ich bedauere auch, dass er jetzt vorzeitig nicht mehr Trainer sein will. Aber auch aus unserer Sicht macht es keinen Sinn mehr, wenn jemand nicht mehr hundertprozentig mit dem Herz bei der Sache ist.“ Die Gründe dafür, dass das „Kapitel Walek“ nun doch schon vorzeitig endet, „liegen nicht bei uns. Aber es ist auch wenig sinnvoll, jemanden auf Krampf zu halten“, konstatiert Nehls, ehe er die Nachfolgeregelung präsentiert.

„Wenn man so gute Leute hat, muss man niemanden von draußen holen“

Abwehrspieler Martin Sobczyk (li.) soll Gürsan in der Trainingsarbeit unterstützen. Foto: Bode

„Wir haben uns dazu entschieden, dass Timucin Gürsan und Martin Sobczyk die Mannschaft jetzt gemeinsam führen sollen“, sagt Nehls und begründet die Entscheidung, dass man den bisherigen Co-Trainer befördert, wie folgt: „Er war bislang ein ideales Bindeglied zur Mannschaft und genießt in der Truppe einen hohen Stellenwert. Timucin ist top vernetzt, hat ein großes Fachwissen und vertritt unsere Philosophie, junge Spieler an die Oberliga heranzuführen. Man muss sich niemanden von draußen holen, wenn man so gute Leute schon im Verein hat. Letztlich ist das für den Verein eine tolle Lösung.“

Stichwort junge Spieler: Mit dem Ende der Trafserfrist am gestrigen Donnerstag ist der FCS um einen weiteren solchen reicher. „Wir haben Sedrar Aydin verpflichtet“, verrät Nehls. Der Offensivmann kommt aus der A-Jugend des Eimsbütteler TV an den Kiesbarg. „Er wird vielleicht nicht direkt die Oberliga-Reife haben und Stammspieler sein, aber er soll sich erstmal ein halbes Jahr an die Gangart gewöhnen und ich bin mir sicher, dass er uns weiterhilft“, so Nehls über den neuen FCS-Akteur. „Er ist ein dynamischer und technisch starker Spieler, der zudem aus der Region kommt“, freut sich Nehls über die Verpflichtung.

Jan Knötzsch 

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