Regionalliga Nord

Deal durch, Verein bestätigt: Dren Feka ist Altonas „Mr. X“!

03. September 2021, 14:06 Uhr

Dren Feka (li.) - hier gegen den ehemaligen St. Paulianer Sirlord Conteh - heuert bei Altona 93 an. Foto: KBS-Picture.de

Noch bevor er seinen ersten Profivertrag beim Hamburger SV unterschrieb, machten bereits Gerüchte die Runde, dass Werder Bremen und Benfica Lissabon ein Auge auf Dren Feka geworfen haben. Doch: Das hochgehandelte Talent unterzeichnete einen Kontrakt bei den Rothosen, schaffte dort aber nie den Durchbruch. Stattdessen begann für den heute 24-Jährigen eine kleine Odyssee.

Künftig will Dren Feka (li.) für den AFC jubeln. Foto: KBS-Picture.de

Beim Schweizer Erstligisten FC Luzern wollte Feka – zunächst unter der Regie von Markus Babbel – den Sprung schaffen, kam auch zu sechs Einsätzen in der Super League. Allerdings lief es im Endeffekt nicht so wie erhofft. Der heute 24-Jährige, der diverse Länderspiele für die U-Nationalmannschaften von Deutschland, Albanien und den Kosovo bestritt, musste daraufhin einen neuen Anlauf nehmen. Nach halbjähriger Pause heuerte der in Bad Oldesloe geborene Feka bei Regionalligist SV Drochtersen/Assel an, ehe er nach einer Halbserie im Sommer 2020 zu Drittliga-Aufsteiger VfB Lübeck weiterzog. An der Lohmühle lief es sportlich jedoch ebenfalls alles andere als rund – sowohl für den Linksfuß selbst als auch für den Verein.

"Er wird uns mit seiner Erfahrung guttun"

Nach dem direkten Wiederabstieg war das Kapitel wieder beendet und Feka probierte sein Glück beim Südwest-Regionalligisten FC Rot-Weiß Koblenz. Nach nicht mal zwei Monaten war das Blitz-Intermezzo aber schon wieder Geschichte. Nun steht fest: Dren Feka ist zurück in der Hansestadt und soll den Altonaer Fussball-Club im Abstiegskampf der Regionalliga Nord unterstützen. „Am letzten Tag der Transferperiode haben wir mit Dren einen dynamischen und aggressiven Linksfuß verpflichtet, der schon einiges erlebt hat und uns mit seiner Erfahrung gut tun wird. Wir freuen uns sehr, dass es geklappt hat“, bestätigte AFC-Coach Bergmann, was er bereits am Abend zuvor nach dem Gastspiel bei Eintracht Norderstedt (1:1) andeutete und wir als Spekulation in den Raum warfen (HIER).

"Bedanke mich bei allen für die Bemühungen"

Sein linker Fuß als Geheimwaffe: Beim AFC will Dren Feka endlich wieder positive Schlagzeilen schreiben. Foto: KBS-Picture.de

„Es ist ein Spieler, der ähnlich super talentiert war und eine gute Zukunft hatte. Aber wie es dann immer so ist, aufgrund von Pech, Verletzungen oder auch mentalen Geschichten aus der Bahn geworfen wurde und bei uns nun wieder angreifen will“, wollte er noch keinen Namen bestätigen, aber: „Ich glaube, dass er ein ganz interessanter Spieler ist.“ Weiter erklärte der AFC-Dompteur: „Er hat schon viel erlebt – manchmal vielleicht nicht so, wie gedacht oder erhofft. Dann kommt noch die eine oder andere Verletzung dazu – und schlussendlich ist es auch ein ganzes Paket, das dazu führt, dass ein Talent vielleicht nicht dahinkommt. Aber das ist das, was wir wollen. Ich habe viel Phantasie bei solchen Jungs“, will der Bundesliga-erfahrene Übungsleiter Feka wieder in die Bahn helfen.

Der AFC selbst zitiert Feka bei der Bekanntgabe des Transfers wie folgt: „Ich bedanke mich bei allen für die Bemühungen und den tollen Empfang. Ich hoffe, dem Team helfen zu können und freue mich darauf, endlich wieder Fußball spielen zu können“, so Feka. 

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