22.05.2018

Bun(d)tes Treiben: Erst aufgestiegen, jetzt aufgebessert

HEBC gibt acht Neuzugänge bekannt

Kevin Trapp (re.) - hier im Duell mit Teutonias Danijel Suntic - wechselt vom TuS Osdorf zum HEBC. Foto: Heiden

Es ist gerade mal neun Tage her, da feierte der HEBC mit einem – der Saison nach zu urteilenden – standesgemäßen 9:0-Kantersieg beim VfL Pinneberg II die Hammonia-Meisterschaft und den damit verbundenen Oberliga-Aufstieg. Mit sagenhaften 149 (!) geschossenen Toren und einer Tordifferenz von plus 119 (die zweitplatzierte SVHR hat im Vergleich dazu plus 52) deklassierten die Eimsbütteler die Konkurrenz und setzten sich verdientermaßen die Krone auf.

In der höchsten Hamburger Spielklasse warten jedoch neue Herausforderungen auf das Team von Erfolgstrainer Marco Fagin. Die Verantwortlichen waren aber bereits jetzt äußerst umtriebig und haben ihre Hausaufgaben schon zu einem Großteil erledigt. Manager Stilianos „Speedy“ Vamvakidis kann bereits acht Neuzugänge verkünden: Von der künftigen Oberliga-Konkurrenz BU, Osdorf und Condor wechseln Ilias Ide, Kevin Trapp sowie Erciyes Palo an den Reinmüller. Erstgenannter wechselte vor der Saison als absoluter Leistungsträger von BW 96 Schenefeld zum HSV Barmbek-Uhlenhorst und kam dort in seiner ersten Oberliga-Spielzeit als gelernter Innenverteidiger auf 14 Einsätze. Währenddessen war Trapp eine der festen Säulen am Blomkamp, absolvierte für den TuS 31 Partien in dieser Saison – und ist damit nach Jeremy Wachter (32) der Akteur mit den meisten Spielen für die Wiehle-Elf. Der aus der A-Regionalliga von Eintracht Norderstedt an den Berner Heerweg gewechselte Palo war derweil sieben Mal für die „Raubvögel“ aktiv.

"Freuen uns, nach Ewigkeiten wieder Jungs aus dem eigenen Nachwuchs hochzuziehen"

Ilias Ide (li.) kommt von BU. Foto: KBS-Picture.de

Ebenfalls neu sind: Janek Bundt (SC Sternschanze), Janek Wrede (SC Brühl/Mittelfeld), Shawn Kuhnert (eigene Zweite) sowie Moses Magens und Emile Cordasev (beide eigene Jugend/offensives Mittelfeld/Sturm). „Besonders freuen wir uns, dass wir nach Ewigkeiten wieder Jungs aus unserem eigenen Nachwuchs hochziehen können. Beide sind noch Jahrgang 2000 und könnten noch ein Jahr A-Jugend spielen, wir trauen ihnen aufgrund ihres Talents aber jetzt schon den Sprung in den Herrenbereich zu, auch in der Oberliga“, so Vamvakidis, der abschließend anfügt, dass dies „nicht die letzten Neuzugänge sein werden“.

Autor: Dennis Kormanjos

Kommentieren