Corona-Lockdown

Brandenburg strebt Wertung nach der Hinrunde an

23. Februar 2021, 08:39 Uhr

Symbolbild: Bode

Am 04. März kommen die Verantwortlichen des Hamburger Fußball-Verbandes zu einem Außerordentlichen Verbandstag zusammen, um einmal mehr über den bereits zuvor angekündigten Abbruch der Saison 2020/21 auf Hamburger Amateurfußballebene zu entscheiden. Große Hoffnungen, die Spielzeit doch noch auf sportlichem Wege beenden zu können, haben derweil die Offiziellen des Fußball-Landesverbandes Brandenburg.

Der FLB setzt seinen Spielbetrieb nach dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz, den Lockdown bis zum 07. März 2021 zu verlängern, zwar weiterhin aus, wie man auf der Homepage bekanntgibt. Ein Abbruch steht aber offenbar noch nicht zur Debatte. Weiter heißt es auf der Verbandsseite nämlich: „Unter Berücksichtigung einer drei- bis vierwöchigen Vorbereitungszeit für die Vereine wird der Spielbetrieb auf Kreis- und Landesebene bis einschließlich 28. März 2021 ruhen. Auf diesen zeitlichen Rahmen haben sich die Mitglieder des FLB-Krisenstabes unter Einbeziehung der Fußballkreisvorsitzenden verständigt. Sollte es im Vorfeld seitens der Landesregierung eine Lockerung für den Mannschaftssport geben, wäre der Trainingsbetrieb möglich.“

Während in der Hansestadt ein Saisonabbruch angestrebt wird und auch von der Mehrheit der Vereine gewollt war, gibt man sich in Brandenburg noch Zeit. „Vorbehaltlich der behördlichen Freigabe für den Trainings- und Wettkampfbetrieb wird angestrebt, die Hinrunde zu Ende zu spielen und die Saison dann mit abschließender Wertung der Spielzeit mit Auf- und Absteigern zu beenden. Mit der weitergehenden Unterbrechung verbindet der FLB die große Erwartung an die Landespolitik, kurzfristig verbindliche Lockerungsstufen für den Sport zu verabschieden.“

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