Oberliga

Bramfeld gewinnt Werben um Werner – Drei neue Zusagen, ein Abgang!

29. März 2021, 12:00 Uhr

Martin Werner geht in der kommenden Saison für den Bramfelder SV auf Torejagd. Foto: Kruber/BSV

Der Bramfelder SV ohne Carsten Henning und Mirko Schulz – kaum vorstellbar. Und so vermeldete der Oberligist zu Beginn des Monats den Verbleib des Trainer-Gespanns an der Ellernreihe (HIER). Doch damit nicht genug. Neben Kapitän Robin Polzin und Vereins-„Urgestein“ Christian Westphal gaben 15 weitere Akteure dem BSV ihre Zusage für die kommende Saison. „Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit unseres Trainerteams und der Weiterentwicklung unserer jungen Mannschaft. Die Truppe hat den nächsten Schritt gemacht und ist jetzt auch in der Lage, gute Leistungen in Punkte umzuwandeln. Wir möchten diesen Weg gerne fortführen und freuen uns, dass die Trainer und der Großteil der Spieler für ein weiteres Jahr an der Ellernreihe bleiben“, erklärte Liga-Manager Christopher „Stoffel“ Skalnik – und kündigte bereits an: „Weitere Gespräche mit internen sowie externen Personen werden geführt und wir werden zeitnah über die Ergebnisse informieren.“

Martin-Felix Schröder (re.) wird den Bramfelder SV verlassen. Foto: noveski.com

Gesagt, getan. Denn: Nach Lennard Bahn, Justin Sadownik, Ranjodh Chahal, Dennis Facklam, Raoul Bouveron, Nikolaos Christodoulos, Sebastian Kalk, Nick Mohr, Matthias Kirchner, Jonas Kastl, Simon Marklin, Kilian Oelrich, Marten Köhler, Nazif Dowou, Cedric Stoppel und eben Robin Polzin sowie Christian Westphal haben nun auch Sebastian Schwart, Lars Feuerlein und Tom Bober ihr Ja-Wort gegeben. Damit sei man „mehr als im Soll“, so Coach Henning uns gegenüber. Zudem sei man „sehr froh und überaus zufrieden, dass bereits 20 Spieler aus unserem 24-Mann-Kader der vergangenen Saison für die kommende Spielzeit zugesagt haben“.

Nach Pagenkop und Lüth: Auch Schröder geht

Nicht mehr mit an Bord sein werden Keeper Steven Pagenkop und Patrick Lüth. Das gab der BSV bereits vor Wochen bekannt. Nun gesellt sich auch noch Martin-Felix Schröder zum Duo dazu. Der Defensiv-Allrounder, der erst im vergangenen Sommer vom FC Voran Ohe an die Ellernreihe gewechselt war, kehrt der Ellernreihe nach gerade mal vier Einsätzen schon wieder den Rücken. Unseren Informationen zu Folge zieht es Schröder zum Hansa-Landesligisten Rahlstedter SC. Eine Bestätigung steht allerdings noch aus. Henning: „Das sind drei Spieler, die wir auch gerne gehalten hätten. Aber die Gründe für ihren Abschied respektieren wir natürlich.“

Werner kommt, Reimers kehrt zurück

In Barsbüttel traf er fast nach Belieben - nun will Martin Werner (li.) die Tornetze an der Ellernreihe zum Glühen bringen. Foto: Bode

Dafür kann das Henning/Schulz-Ensemble bereits die ersten beiden Neuzugänge begrüßen: Während Torsteher Marcel Reimers vom WSV Tangstedt an seine ehemalige Wirkungsstätte zurückkehrt, hat der BSV auch das Werben um Torjäger Martin Werner vom Barsbütteler SV für sich entschieden! Zur Saison 2019/20 war der 23-Jährige von Oberligist Concordia zu seinem einstigen Jugendclub zurückgekehrt. In seiner ersten Serie beim Ost-Bezirksligisten gelangen Werner in 17 Einsätzen ebenso viele Tore. In der inzwischen abgebrochenen Spielzeit 2020/21 traf der „Blondschopf“ in vier Partien ganze sieben Mal ins Schwarze. Nun heuert er in Bramfeld an!

„Wir sind froh, dass wir ihn überzeugen konnten und er sich für uns entschieden hat. Denn Martin hatte auch einige andere Optionen“, freut man sich über die Zusage – und künftig auch über die Qualitäten von Werner: „Er gibt uns im Offensivbereich noch einmal mehr Flexibilität, weil er extrem spielstark und torgefährlich ist“, so Henning über seinen Neuzugang, der sich nun „wieder in der Oberliga beweisen und uns dabei helfen will, erfolgreich zu sein“.

"Schnell zusammenwachsen und zu seiner Einheit werden"

Marcel Reimers kehrt aus Tangstedt zum BSV zurück. Foto: Kruber/BSV

Doch nicht nur Werner soll den Konkurrenzkampf noch einmal anheizen, auch Marcel Reimers soll diesen zwischen den Pfosten „beleben, so dass jeder an seine Grenzen geht und Gas gibt“, erklärt Henning, der mit Sebastian Kalk, Matthias Kirchner, Sebastian Schwart und eben Reimers vier Schlussmänner im Kader stehen hat. „Wir wissen, dass er als Typ wichtig fürs Team sein wird und charakterlich super reinpasst. Er kennt bereits einige der Jungs, wird sich deshalb nahtlos einführen – und keine lange Eingewöhnungszeit brauchen“, ist Henning überzeugt davon, dass Reimers schnell ins Team integriert wird. „Jetzt müssen wir mal schauen und abwarten, wie sich die Corona-Situation entwickelt“, hofft der 38-Jährige darauf, dass es möglichst bald wieder losgeht. Dann wolle man in Bramfeld „schnell zusammenwachsen und zu einer Einheit werden“, so der Übungsleiter.

Autor: Dennis Kormanjos

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