Bezirksliga Süd

Bei Stier als „Co“, nun wieder Chef: Akbel übernimmt Inter!

12. August 2020, 18:13 Uhr

Der neue Chefcoach bei Süd-Bezirksligist Inter 2000: Yusuf Akbel. Foto: Bode

Seine ersten Schritte machte er beim FC Teutonia 05 – und das sowohl als Spieler als auch als Trainer. Während er zu seiner aktiven Zeit über die Kreuzkirche den Sprung in den Nachwuchs des FC St. Pauli und am Millerntor später sogar zum Profi schaffte, übernahm er nach einigen weiteren Stationen – auch in der Türkei – seinen ersten Trainerposten bei der Teutonia-Reserve. Nach dem geglückten Bezirksliga-Aufstieg verließ er seinen Heimatclub und heuerte als „Co“ von Marco Stier beim HSV Barmbek-Uhlenhorst an. Nachdem Stier seinen Posten – trotz des sportlichen Erfolgs – aufgrund interner Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten im Laufe der Saison 2019/20 räumte, hatte auch Yusuf Akbel keine Zukunft mehr an der Dieselstraße. Doch nun hat der Ex-Profi ein neues Betätigungsfeld gefunden!

Denn: Akbel „goes“ Inter! Genauer gesagt: Der 36-Jährige wechselt aus der Ober- in die Bezirksliga und übernimmt den Cheftrainer-Posten beim Süd-Ligisten Inter 2000! Das bestätigt uns Korcan Topbas, Manager des Clubs von der Snitgerreihe. „Wir haben uns mit Yusuf Akbel geeinigt. Er ist unser neuer Trainer“, strahlt Topbas über den Coup des Tabellenzwölften der Vorsaison, der unter dem neuen Coach „den alten Ruf zurückgewinnen“ und sportlich wieder für Furore sorgen will. Der Dank von Topbas richtet sich vor allem an Inter-Präsident Ferhat Aycelebi – denn: „Er hat viel dafür getan, um Yusuf zu holen.“ All die Mühen haben sich nun gelohnt.

"Ein überaus zielstrebiger Trainer, mit dem wir sicher Erfolg haben werden"

Bei BU stand Akbel (re.) zusammen mit Chefcoach Marco Stier für offensiven und erfolgreichen Fußball. Foto: Bode

Auch Akbel selbst „wollte gerne zu uns kommen“, so dass einer Einigung letzten Endes nichts mehr im Wege stand. „Yusuf ist ein sehr korrekter Mensch und ein überaus zielstrebiger Trainer, mit dem wir sicher Erfolg haben werden“, hat Topbas keinerlei Zweifel daran, dass der einstige St. Pauli-Profi genau der richtige Mann für den Wiederaufbau bei Inter 2000 ist. Vom neuen „Chef“ erwartet man sich, dass „er Struktur und Disziplin in die Mannschaft bringt und uns dann auch sportlichen Erfolg beschert“. Da Akbel auch die große Bühne kennt und „Erfahrung als Profi hat, sind wir sehr entschlossen und gewillt, wieder eine gute Rolle zu spielen – und glücklich, ihn von uns überzeugt zu haben“, so Topbas, der demnächst auch weitere Neuigkeiten in Bezug auf den Kader verkünden will.

Bis dato hatte man mit Samet Yazici (Oststeinbeker SV) und Massiullah Abdullah (SC V/W Billstedt) zwei Rückkehrer sowie Mertcan Ceylan (Juventude do Minho), Bruder des ehemaligen Inter-Innenverteidigers Selcuk Ceylan, und Gideon Wisniewski (Meiendorfer SV) als Zugänge gewinnen können.

Autor: Dennis Kormanjos

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