26.11.2018

Abstiegskracher endet remis

Landesliga Hammonia: SC Alstertal-Langenhorn – SV Eidelstedt, 3:3 (0:2)

Im Spiel des SC Alstertal-Langenhorn gegen den SV Eidelstedt gab es Tore am laufenden Band. Am Ende teilten sich sich beide Kontrahenten die Punkte beim Stand von 3:3. Wer im Aufeinandertreffen die Nase vorn haben würde, war vorab schwer auszumachen. Die Ausgeglichenheit zwischen den beiden "Kellerkindern" zeigte sich letztlich auch im Endergebnis. In einer hart umkämpften Partie hatte Eidelstedt noch einen knappen 3:2-Hinspielsieg eingefahren.

Der SC Alstertal-Langenhorn rotierte in der Startaufstellung gleich auf vier Positionen: Busaidy, Friedsam, Kement und Özel für Hillmer, Garcia Anccaas, Dias und Zaytsev. Auch der SV Eidelstedt stellte um und begann mit Aygün, Zekaj, Amoako und Agonis für Özdemir, Ljubijanac, Gashi und Aksentijevic.

In der 18. Minute erzielte Morina Agonis das 1:0 für Eidelstedt, ehe Serdo Murina in Unterzahl - kurz zuvor sah einer seiner Mitspieler den roten Karton - die Kugel zum 2:0 für den Gast über die Linie drückte (36.). Eine Vorentscheidung? Zumindest waren es die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. In der Halbzeit nahm SCALA gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Alexander Vahl und Petro Zaytsev für Darwin Streubier und Hasan Yaylaoglu auf dem Platz. Für das 1:2 des Gastgebers zeichnete Yavuz Kement verantwortlich (55.). Der Tabellenletzte stellte in der 64. Minute personell um: Ahmet Öztürk ersetzte Christian Friedsam und damit ein nomineller Verteidiger den anderen. Die komfortable Halbzeitführung des SVE hielt nicht bis zum Abpfiff, denn Dele Botchway schoss den Ausgleich in der 85. Spielminute. Vier Minuten später ging der Eidelstedter Elf durch den zweiten Treffer von Murina wieder in Führung. Doch dann das: In der fünften Minute der Nachspielzeit gelang dem SC Alstertal-Langenhorn, was zur Pause in weiter Ferne war: der Ausgleichstreffer durch Vahl, der für riesengroßen Jubel bei Team und Anhang sorgte. Der SV Eidelstedt ließ nach dem Wiederanpfiff in numerischer Unterzahl nach und so erkämpfte sich SCALA noch ein Unentschieden.

30:70 – das Torverhältnis des SC Alstertal-Langenhorn spricht eine mehr als deutliche Sprache. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen EidelstedtSCALA bleibt weiter unten drin. Gewinnen hatte beim SC Alstertal-Langenhorn zuletzt Seltenheitswert. Der letzte Dreier liegt bereits acht Spiele zurück.

Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel des SVE ist deutlich zu hoch. 72 Gegentreffer – kein Team der Landesliga Hammonia fing sich bislang mehr Tore ein. Die Abwehrprobleme des SV Eidelstedt bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Seit vier Spielen wartet 1. Mannschaft des SVE schon auf einen dreifachen Punktgewinn. Am kommenden Freitag tritt SCALA beim Hamburger SV III an, während Eidelstedt zwei Tage später den Harburger TB empfängt.

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