Regionalliga Nord

Erster Saisonsieg: Co-Trainer Olde lobt „überragende“ Kiez-U23

06. September 2021, 13:20 Uhr

Mika Stuhlmacher (re.) bejubelt seinen Treffer zum vorentscheidenden 3:1 für die "Kiezkickerchen". Foto: noveski.com

„In den letzten Wochen haben wir immer wieder phasenweise guten Fußball gespielt, uns dafür aber nicht belohnt“, monierte Benjamin Olde, Co-Trainer des FC St. Pauli II, auf der Club-Homepage. „Heute haben wir eine super Mischung gezeigt, die man in der Regionalliga braucht. Da geht es nicht immer nur darum, schön zu spielen, sondern auch die Zweikämpfe anzunehmen“, so Olde, der Chefcoach Joachim Philipkowski vertrat – und das mit Erfolg. Denn am Ende stand der so sehr herbeigesehnte erste Saisonsieg für die „Kiezkickerchen“ zu Buche. Und zugleich die nächste Ernüchterung für die Ambitionen von Phönix Lübeck.

Justin Plautz (li.) feiert seinen Führungstreffer - während die Ersatzspieler sofort herbeigeeilt kommen. Foto: noveski.com

Bei der U23 des FC St. Pauli stand der frisch verpflichtete Marcel Beifus vom VfL Wolfsburg in der Startelf. Auch Jannes Wieckhoff mischte als Liga-Leihgabe mit. Dass das nicht immer von Erfolg gekrönt ist, zeigten die letzten Wochen, als bei den Braun-Weißen – trotz Unterstützung von oben – kein Sieg herausspringen wollte. Nun aber sollte es so weit sein. Kurz vor der Pause erlöste Justin Plautz die Hausherren mit einem direkt verwandelten Freistoß (39.). Die Gäste hatten jedoch die passende Antwort parat. Corvin Bock ließ Phönix mit einem 1:1 in die Pause gehen (45.).

Park-Knaller sorgt für Blitz-Führung

Ein herber Schlag für die „jungen Wilden“ der Kiezkicker. Einer, der das noch recht wackelige Gebilde ohne großes Selbstvertrauen wieder ins Wanken bringen sollte? Mitnichten! Die Gäste aus Lübeck nahmen den Schwung keineswegs mit, sondern mussten mit ansehen, wie der St. Pauli-Nachwuchs druckvoll aus der Kabine kam. Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff fasste sich Yiyoung Park aus 20 Metern ein Herz und ließ die Kugel im Kreuzeck einschlagen (46.). Die erneute Führung für die Mannen des krankheitsbedingt abwesenden Joachim Philipkowski. Und diesmal gab man diese nicht mehr aus der Hand.

Stuhlmacher sorgt für Vorentscheidung

Phönix-Torjäger Haris Hyseni (li.) war bei Maximilian Schütt und Co gut aufgehoben. Foto: noveski.com

Wenn Phönix mal gefährlich wurde, dann nur über Hyseni. Ansonsten hatten die Gastgeber die Oberhand gewonnen – und sorgten für die verdiente Vorentscheidung: Serkan Dursun verlängerte eine Plautz-Ecke auf Mika Stuhlmacher, der eiskalt vollstreckte (71.). Auf das dritte folgte beinahe noch das vierte Tor – doch Max Brandt stand der Querbalken im Weg (74.). Nichtsdestotrotz: „Wir sind super zufrieden, dass wir die drei Punkte geholt haben. Das haben die Jungs überragend gemacht“, strahlte Olde auf der Vereinsseite. „Wir haben sechs Spiele in drei Wochen und die Jungs marschieren hier bis zur 93. Minute – ein Riesenkompliment dafür."

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