Regionalliga Nord

Norderstedt schnuppert am Punktgewinn - doch Cornils knipst doppelt

04. September 2021, 20:26 Uhr

Aladji Barrie (li.) feierte sein Debüt für Eintracht Norderstedt, ein Torerfolg sollte ihm aber nicht gelingen. Foto: noveski.com

Viel Zeit zum Durchatmen blieb nicht. Stattdessen stand für Eintracht Norderstedt – nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Altona 93 – nicht mal drei Tage später die nächste große Herausforderung vor der Brust. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Für die Elf von Trainerduo Jens Martens/Olufemi Smith ging es zum bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer aus Flensburg. Und das Gespann der Garstedter schmiss dabei die „Rotations-Maschine“ an…

Dylan Williams (li.) bejubelt den Anschlusstreffer. Foto: noveski.com

Dass Philipp Koch der Eintracht verletzungsbedingt fehlen würde, war bereits im Vorfeld klar. Neben „Kocher“, der sich in der Altona-Partie einen doppelten Bänderriss sowie einen Anriss des Syndesmosebandes zuzog und lange ausfallen wird, nahmen auch Kangmin Choi, Elias Saad und Jan Lüneburg, die gegen den AFC allesamt von Anfang an aufliefen, zunächst auf der Bank Platz. Dafür rückten Evans Nyarko, Dane Kummerfeld, Jasper Hölscher und Neuzugang Aladji Barrie in die Startelf. Ein weiterer Ausfall: Chefcoach Jens Martens fehlte krankheitsbedingt, dafür sprang Olufemi Smith in die Bresche.

Cornils netzt doppelt, Williams bringt EN zurück

Nils Brüning (Mi.) hatte das 2:2 auf dem Fuß, scheiterte aber an Weiche-Keeper Kirschke. Foto: noveski.com

Mit veränderter Formation und nach den Strapazen der vergangenen Wochen kam Norderstedt allerdings nur schleppend in die Partie. Während Primus Weiche vor Selbstvertrauen strotzte nach drei Siegen zu Beginn. Und nach 45 Minuten sorgte Marcel Cornils bereits für eine Art Vorentscheidung. Erst nach Vorarbeit von Patrick Herrmann (18.), dann ließ er nach einem Steilpass EN-Keeper Lars Huxsohl aussteigen und vollstreckte mit dem Pausenpfiff (45.).

Doch der Gast gab sich nicht geschlagen und fand nach Wiederanpfiff deutlich mehr Zugriff. Die Folge: Nils Brüning mit starker Vorarbeit, Dylan Williams mit dem Anschluss (58.). Und in der Schlussphase drückte die Eintracht tatsächlich auf den Punktgewinn. Die größte Gelegenheit vergab Brüning, der an Weiche-Schlussmann Florian Kirschke scheiterte (80.). Und so blieb es beim 2:1-Erfolg für die Hausherren. Während auf Norderstedt schon am Mittwoch die nächste Herkulesaufgabe wartet – und zwar im LOTTO-Pokal beim formstarken Oberligisten USC Paloma.

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