11.10.2019

"Dassendorf kann ich mir theoretisch gut vorstellen!"

Nach der Profi-Laufbahn: Heuert Harnik in Dassendorf an?

Martin Harnik (re.) - hier im Austausch mit Dassendorf-Akteur Rinik Carolus - kann sich vorstellen, zur TuS zu wechseln, wie er "RautenPost" verriet. Foto: KBS-Picture.de

Endlich ist er in seiner Geburtsstadt angekommen! Nachdem er die Jugend des SC Vier- und Marschlande durchlief, dort mit einigen bekannten Größen aus der Hamburger Amateurszene unter Thorsten Beyer zusammenkickte, und dann die ganz große Weltkarriere startete, schloss sich Martin Harnik im Sommer dem Hamburger SV an. Doch mit mittlerweile 32 Jahren macht man sich auch schon mal Gedanken über die Zeit nach der großen Profi-Karriere. Im neuen Social-Media-Format "RautenPost" verriet Harnik, angesprochen auf eine mögliche Zukunft beim Hamburger Pokalsieger und zuletzt entthronten Oberliga-Dominator TuS Dassendorf: "Ich kann mir das theoretisch gut vorstellen!"

Martin Harnik (Mi.) an der Seite von Dassendorf-Coach Jean-Pierre Richter (li.) und Ex-Trainer Thorsten Beyer. Foto: KBS-Picture.de

"Dassendorf spielt bei mir definitiv eine Rolle", entgegnet HSV-Profi Martin Harnik auf die Frage, ob er sich nach seiner aktiven Profi-Karriere - zusammen mit seinem ehemaligen SCVM- und Werder-Teamkollegen Max Kruse - ein Engagement bei der TuS Dassendorf vorstellen könne. Die Gründe für Harniks Verbindung an den Wendelweg: "Wir ziehen jetzt wieder in diese Ecke und mein Schwager in spe spielt da", spricht er auf Mattia Maggio, der mit der Schwester von Harnik liiert ist, an. Hinzu kommt, dass sein ehemaliger Mitspieler beim SCVM, Jean-Pierre Richter, inzwischen Trainer in Dassendorf sei. Auch Benjamin Kruk, jetziger Co-Trainer, war ein Teil der damaligen SCVM-Riege. Deshalb habe er "auch ein bisschen Bezug" zum Verein und "schon ein paar Spiele gesehen", so der 68-malige Nationalspieler für Österreich gegenüber "RautenPost".

In dieser Saison will Harnik den HSV zum Bundesliga-Aufstieg schießen. Foto: KBS-Picture.de

Dementsprechend könne er sich auch ein Bild machen und befindet: "Das ist ein sehr gutes Niveau. Da ist dieser Leistungsabfall, wie er in die Landes- oder Bezirksliga wäre, nicht ganz so groß. Im Gegenteil. Das sind alles Spieler, die früher auch die Ambition hatten, höher zu spielen." Deshalb könne er sich "das theoretisch gut vorstellen." Aber ob man auch einen Max Kruse - aktuell in der Türkei bei Fenerbahce aktiv - dazu bewegen kann? "Da müsste ich nochmal mit ihm reden", so Harnik schmunzelnd.

Hier gibt's das komplette Interview mit Martin Harnik

Autor: Dennis Kormanjos

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