04.06.2019

Augustinovic heuert bei Regionalligist Lüneburger SK Hansa an!

HSV III-Torjäger schafft den Sprung

Will künftig in der Regionalliga für den LSK jubeln: HSV III-Angreifer Kristijan Augustinovic. Foto: Küch

Auch wenn er zu jenem Zeitpunkt bereits im Urlaub weilte, wurde Kristijan Augustinovic nach dem letzten Saisonspiel von den Verantwortlichen des Hamburger SV III verabschiedet. Beim Meister der Landesliga Hammonia war der Offensivakteur einer der Garanten für die Oberliga-Rückkehr und steuerte 15 Treffer zum Erfolg bei. Nun steht fest, wo es den "Blondschopf" hinziehen wird - und zwar in die Regionalliga. Denn: Augustinovic heuert beim Lüneburger SK Hansa an! Das gaben die auf den letzten Drücker geretteten Lüneburger in einer Pressemitteilung bekannt.

Darin heißt es: „Der Lüneburger SK Hansa hält auch weiterhin daran fest, junge, vielversprechende Spieler zu verpflichten.“ Für die Spielzeit 2019/20 in der Regionalliga Nord kommen der 19-jährige Martin Schauer aus der zweiten Mannschaft von Hansa Rostock und Kristijan Augustinovic (20) vom Hamburger SV III nach Lüneburg. Beide Spieler hatte LSK-Coach Rainer Zobel im Probetraining unter die Lupe genommen und für gut befunden, wie die LSK-Verantwortlichen erklären. „Wir legen bei neuen Verpflichtungen auch Wert darauf“, so Zobel, „dass wir Spieler finden, die sich nicht allein auf Fußball konzentrieren und davon leben müssen, sondern sich über eine Ausbildung oder Studium eine Basis für ihre Zukunft schaffen“.

Martin Schauer war über die Jugendmannschaften von St. Pauli, FC Magdeburg, VfB Lübeck und Hansa Rostock in die zweite Mannschaft des Drittligisten gelangt und in der nordostdeutschen Oberliga gespielt. Der 20-jährige Kroate Kristijan Augustinovic gehörte zum Team des HSV III in der Landesliga.

Den LSK verlassen werden Felix Vobejda, der am Sonntag beim Spiel gegen Northeim verabschiedet wurde und nun beim Hamburger Oberligisten FC Teutonia 05 anheuern wird, Michael Kobert, der in der kommenden Saison bei Eintracht Norderstedt spielt, sowie Rhami Ghandour, der vor der letzten Saison aus Wolfsburg gekommen war und den LSK ebenso mit unbekanntem Ziel verlässt wie Jassin Zabihi.

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