23.05.2019

Rogge: „Von einer Einigung kann keine Rede sein“

Curslack-Spieler dementiert Wechsel zu Concordia

Curslacks Florian Rogge bestätigt zwar Gespräche mit Concordia, dementiert aber eine Einigung. Foto: Bode

Am Dienstag hatte Matthias Stuhlmacher im Gespräch mit der FussiFreunde-Redaktion über die aktuellen Personalien bei Oberligist Concordia im Hinblick auf die kommende aufgeklärt. Fünf Zugänge präsentierte uns der Sportliche Leiter der Concorden dabei – unter anderem auch Florian Rogge. Der Spieler, so Stuhlmacher, sehe seine sportliche Zukunft nicht bei seinem jetzigen Verein, dem SV Curslack-Neuengamme, sondern bei Cordi. Rogge wolle zu Cordi, sagte Stuhlmacher und es müssten nur noch die Vertrags-Auflösemodalitäten mit dem SVCN geklärt werden. Curslacks Manager Oliver Schubert dementierte umgehend – und nun hat auch der umworbene Akteur selbst Stellung dazu bezogen.

„Wo er diese Information hernimmt, ist mir ein Rätsel. Das ist völlig an den Haaren herbeigezogen“, sagte Schubert am Dienstag in Bezug auf die Äußerungen Stuhlmachers und schickte hinterher: „Florian Rogge hat noch einen Vertrag bei uns, wird definitiv weiter bei uns spielen und hat auch gar kein Interesse daran, dorthin zu wechseln.“ Rogge selbst erklärt uns gegenüber: „Es gab Interesse seitens Concordia an einer Verpflichtung. Von einer Einigung kann allerdings keine Rede sein, zumal ich mit Curslack einen laufenden Vertrag habe.“ Diesen bis zum Jahr 2020 laufenden Kontrakt, so Rogge „gilt es für mich zu respektieren und einzuhalten.“ Sportlich sehr gute Gespräche mit Cordi bestätigt Rogge, „mehr kann ich dazu nicht sagen.“ Die Frage, ob er sich trotz eines laufenden Vertrages denn sportlich verändern wolle, „sei entbehrlich“, konstatiert Rogge mit Verweis auf seine Antworten.

Und Cordi? Sagt auch der SVCN-Ligakonkurrent vom Bekkamp noch einmal etwas zum Thema? „Zum jetzigen Zeitpunkt nicht“, verkündet Matthias Stuhlmacher, als wir ihn mit den Aussagen von Florian Rogge konfrontieren. Man werde sich, so die Auskunft des Sportlichen Leiters, bei Cordi darüber intern noch einmal austauschen. „Es kann sein, dass danach noch einmal ein Statement von unserer Seite erfolgt“, teilt uns Stuhlmacher abschließend mit.

Jan Knötzsch  

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