08.04.2019

Nach 0:2: „Asche“ und der ASV brennen Feuerwerk ab

Wadhwa-Equipe schießt sich mit 7:2 gegen Eilbek an die Spitze

Foto: timelash.de

Rechtzeitig knapp eine Woche vor dem Gipfeltreffen mit dem Oststeinbeker SV (Sonntag, 13 Uhr, Snitgerreihe) präsentierte sich der ASV Hamburg am vergangenen Wochenende in allerbester Torlaune: Beim SC Eilbek gewann die Mannschaft von Trainer Mohet Wadhwa am Sonntagmorgen deutlich mit 7:2 – und das, obwohl der ASV zunächst mit 0:2 im Hintertreffen lag und „uns solche frühen Spiele eigentlich nicht liegen“, wie Wadhwa nach dem Match bekannte. Dank der Tatsache, dass der OSV am Freitag gegen den Ahrensburger TSV nicht über ein Remis hinauskam, steht der ASV nun erstmals seit dem achten Spieltag wieder ganz oben in der Bezirksliga Ost.

Anfangs sah es so aus, als ob sich genau das bestätigen würde, was Wadhwa später ansprach Denn: Es waren gerade einmal drei Minuten gespielt, da lagen die Gäste an der Fichtestraße nach einem Doppelschlag der Hausherren mit 0:2 zurück. „Das war Slapstick pur. Beim ersten Treffer macht unser Torwart Christian Ulrich, der Shahin Ahamdi vertreten hat, einen Fehler. Beim zweiten kommt wieder ein langer Ball. Und dann ist es 10.51 Uhr und du liegst hinten“, so Wadhwa nach dem 10.45 Uhr-Spiel.

„Wenn es 12:2 für uns ausgeht, kann keiner jammern“

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„Was die Mannschaft dann gemacht hat, muss uns erstmal einer nachmachen. Wir hatten 80 Prozent Ballbesitz, haben hohes Pressing gespielt. Nach fünf Minuten hab ich umgestellt, wir haben dann mit zwei Stürmern gespielt und früh attackiert“, fasste Wadhwa zusammen, wie es seiner Equipe trotz des Fehlstarts noch gelang, die Wende herbeizuführen. Bis zur Halbzeit machten die Gäste aus dem 0:2 ein 4:2. Allein Timo Aschenbrenner traf bis zum Seitenwechsel drei Mal ins Schwarze, den anderen Treffer besorgte Rathwan Al-Radi.

Was nach dem anfänglichen Schock bis zum Pausenpfiff so schön funktioniert hatte, setze sich auch nach Wiederbeginn fort. „Wir kommen raus und vergeben fünf tausendprozentige Möglichkeiten. Patrick Möller im Eilbek-Tor hat Weltklasse gehalten“, so Wadhwa. Doch der Schlussmann der Hausherren konnte Schlimmeres am Ende auch nicht verhindern: Aschenbrenner mit zwei weiteren Treffern so wie Alesson Fernandes Arguelho schraubten das Resultat bis zum 7:2-Endstand hoch. „Eilbek hatte nicht eine Chance. Wenn es 12:2 für uns ausgeht, kann keiner jammern“, befand Wadhwa.

„Wir wissen genau, dass es schwierig wird, diesen Platz zu verteidigen“

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Damit geht der ASV nun als „Leader“ der Liga ins Match gegen den OSV, der nach seinem Remis vom Freitag nun im Klassement zwei Zähler hinter dem neuen Spitzenreiter zurückliegt. „Wir sind gespannt auf das Spiel gegen Oststeinbek und werden in der Woche natürlich hart arbeiten“, gibt Wadhwa zu Protokoll und ergänzt dann: „Wir freuen uns, dass wir den Platz an der Sonne erobert haben, aber wir wissen ganz genau, dass es schwierig wird, diesen Platz zu verteidigen. Wenn ich meiner Kalkulation Glauben schenken darf, dann dürfte auch als Zweiter mit unserem Punktekoeffizienten nicht mehr viel schiefgehen. Aber wir werden alle Spiele so angehen, als ob jedes einzelne ein Finalspiel wäre.“

Jan Knötzsch

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