12.03.2019

„Ich gehe davon aus, dass es in dieser Konstellation weitergeht“

Trotz Oberliga-Kurs: Verträge von Rahn und Rabenhorst noch nicht verlängert

Marcus Rabenhorst (li.) und Christian Rahn haben derzeit allen Grund zur Freude. Foto: KBS-Pictures.de

Wie geht es bei der Drittvertretung des Hamburger SV weiter? Sportlich sieht es nach dem bitteren Oberliga-Abstieg 2018 wieder rosig aus. Momentan führt die Mannschaft des Trainergespannes Christian Rahn und Marcus Rabenhorst die Tabelle der Landesliga Hammonia an. Aber wie sieht die Zukunft aus? Bleibt das erfolgreiche Trainerduo dem HSV III auch in der kommenden Spielzeit erhalten? Wir haben mit Christian Rahn nach dem eindrucksvollen 6:0-Heimsieg über den FC Türkiye gesprochen.

Tendenz: Pro Rahn und Rabenhorst

Die Oberliga-Rückkehr im Blick: Ex HSV-Profi Christian Rahn Foto: KBS-Pictures.de

„Ich gehe davon aus, dass es in dieser Konstellation auch über die Saison hinaus weitergeht. Wir planen bereits für die neue Saison. Offiziell vermelden können und wollen wir aber noch nichts“, so der ehemalige Bundesliga-Profi. Rahns Vertrag bei der HSV AG läuft zum Saisonende aus. Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit sind geplant. Eine Entscheidung wird wohl in den nächsten Wochen getroffen. Tendenz: Pro Rahn und Rabenhorst! Die beiden Übungsleiter leisten nachhaltige Arbeit und stehen für attraktiven Offensivfußball. Mit 63 Toren aus 21 Spielen stellt der HSV III die beste Offensive der Liga.


„Es wird ein enger Zweikampf bleiben"

Das Saisonziel definiert Rahn klar: „Wenn man nach den bisherigen Spieltagen gemeinsam mit Paloma so deutlich oben steht, will man am Ende natürlich auch aufsteigen. Es wird bis zum Ende ein enger Zweikampf bleiben und wir tun gut daran, weiterhin von Spiel zu Spiel zu denken. Im besten Fall steigen beide direkt auf.“ 

Doch genügt Christian Rahn als Trainer die Landes- oder Oberliga? Der 39-Jährige bleibt gewohnt bodenständig: „Ich bin sehr zufrieden als Individualtrainer im Nachwuchs und begleite die Dritte Mannschaft seit anderthalb Jahren mit „Rabe“ (gemeint ist Marcus Rabenhorst, Anm. d. Red.) zusammen. Wir haben als Trainerteam eine gute Entwicklung genommen und man sieht, glaube ich, dass das Ganze auch gut funktioniert."

Nach dem souveränen Sieg über Türkiye hatte der A-Lizenzinhaber noch einen kleinen Wunsch: „Wir können jetzt ein ruhiges Wochenende genießen und hoffen, dass Paloma am Sonntag ausrutscht.“ So kam es auch: Der USC kam beim Niendorfer TSV nicht über ein 0:0 hinaus. Dadurch grüßt der HSV III jetzt als alleiniger Tabellenführer die Konkurrenz von der Brucknerstraße.

Autor: Philipp Hinze

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