Mein FussiFreunde

27.05.2017

„Wir sind gewillt, die Hälfte der Verbandskosten zu übernehmen“

Osdorf äußert sich in einer Stellungnahme zu Vorwürfen

Foto: KBS-Picture.de

Das (Nicht-)Spiel zwischen dem SC Condor und dem TuS Osdorf hat in den vergangenen Tagen hohe Wellen geschlagen. Da der SC Condor keine Mannschaft zusammenbekam, wurde das vom Verband für Freitagabend neu angesetzte Aufeinandertreffen beider Teams mit 0:3 aus Sicht der „Raubvögel“ gewertet. Während sich die übrigen acht Vereine, deren jeweilige Partien gegeneinander am letzten Spieltag ebenso einem Gewitter zum Opfer fielen, auf eine Wertung des zu dem Zeitpunkt des Abbruchs befindlichen Spielstandes einigten, pochte Osdorf auf eine Austragung – zum Unmut des SCC.

Condor-Trainer Christian Woike erklärte uns gegenüber: „Wir haben alles getan, was in unserer Macht steht. Wir haben Leute angesprochen, die seit zwei Jahren nicht mehr gespielt haben, damit wir überhaupt eine Mannschaft zusammenzukriegen, sind auf Spieler der A-Jugend, Alten Herren und Zweiten Herren zugegangen und haben diverse Stunden am Telefon verbracht. Letztlich hatten wir aber nur zehn Mann zur Verfügung. Ich kann das Verhalten von Osdorf in keinster Weise nachvollziehen. Klar verstehe ich deren Intention, Sechster werden und vor Wedel stehen zu wollen. Aber es gibt einen Rahmenterminkalender, nach dem sich alle Mannschaften gerichtet haben.“

Nun nimmt der TuS Osdorf zu den Vorwürfen Stellung und veröffentlicht ein Statement des Liga-Vorstandes:

Es war nie unsere Absicht und auch nie unser Wille, gegen den Sportsgeist zu verstoßen. Wir hatten als Verein noch drei Ziele vor Augen, die wir in einem Spiel hätten erreichen können:


1.) Mit einem Sieg wären wir bester Aufsteiger geworden, was für einen kleinen Verein wie uns mit solch bescheidenen Mitteln natürlich ein riesengroßer Erfolg wäre. Diese Chance wollten wir uns zumindest nicht kampflos entgehen lassen.

2.) 5 Spieltage vor Schluss, haben wir uns als Mannschaft das ganz große Ziel gesetzt, die Hinrunden-Punktzahl von Concordia - lange Zeit als die Übermannschaft tituliert - zu übertreffen. Auch das wäre uns mit einem Sieg gelungen.

3.) Zudem wäre es uns möglich gewesen, die Saison als Tabellensechster zu beenden. Ein nie dagewesener Erfolg für den TuS Osdorf!

Wir wollten mit dieser Entscheidung, spielen zu wollen, niemanden verärgern oder diskreditieren. Es entspricht einfach dem Geist dieser Mannschaft, die dem nachgehen wollte, was sie am liebsten tut: Fußball spielen.
Der Verband hat das Spiel neu angesetzt und wir wollten uns die drei Punkte auf sportlichem Wege erkämpfen. Dass es letztendlich so kommt, war auch nicht in unserem Interesse.
Wir sind deshalb auch gewillt, die Hälfte der Verbandskosten für das Nichtantreten des SC Condor zu übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen

TuS Osdorf Ligavorstand

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