02.03.2017

Pflichtaufgabe für TuRa: Alles andere als ein Sieg wäre ein Wunder

Landesliga Hammonia: TuS Germania Schnelsen – TuRa Harksheide (Sonntag, 15:00 Uhr)

Christopher Lindenau und TuRa Harksheide streben gegen Schnelsen ganz klar einen dreifachen Punktgewinn an. Foto: noveski.com

Am Sonntag trifft Germania Schnelsen auf TuRa Harksheide. Zuletzt waren die Schnelsener in Ermangelung von Spielern beim FC Teutonia 05 im letzten Spiel vor der Winterpause gar nicht erst angetreten. Das Spiel wurde mit 3:0 für "To5" gewertet und bedeutete die 13. Niederlage für Schnelsen. Auch Harksheide verlor zuletzt, trat aber immerhin an: Gegen Inter Hamburg gab es ein 0:1. Germania kam im Hinspiel gegen TuRa übrigens mit 0:5 unter die Räder.

Trotz der schwierigen personellen Situation existiert zumindest auf dem Papier ein kleiner Hoffnungsschimmer für Germania: Von den insgesamt 14 Zählern wurden immerhin elf Punkte auf heimischem Boden geholt. Der Gastgeber muss sich ohne Zweifel um seine Abwehr kümmern. Im Schnitt kassiert das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. INsgesamt sind es nun 69 Gegentore, so dass Schnelsen auf das unschöne Attribut „Schießbude der Liga“ passt.

Mit 32 ergatterten Punkten steht TuRa Harksheide auf Tabellenplatz sechs. Dass Germania gegen Harksheide ein Erfolgserlebnis gelingt, ist anzuzweifeln, gewann der Gast immerhin drei Mal in den letzten fünf Spielen vor der Winterpause. Aufgrund der Tabellensituation, der aktuellen Formkurve und Schnelsens Personalmisere geht TuRa als Favorit ins Rennen.

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